Whirlpoolvarianten

Whirlpools haben in den letzten Jahren an Prestige und Beliebtheit dazu gewonnen, nicht zuletzt durch Hollywood, das in ihren Filmen die wärmenden Sprudelbecken immer als eine besondere Art von Luxus angepriesen haben und damit wohl die besten Werbeträger für die vielen Whirlsysteme waren und sind, die es heute auf dem Markt für großes und auch kleines Geld zu erstehen gibt. Wie wohl jeder weiß, ist ein Whirlpools ganz grundsätzlich gesehen ein mit Wasser gefülltes Becken, das durch seine Sprudelfunktion einen großen Teil zu Entspannung und Wohlbefinden beiträgt.

Doch natürlich gibt es zahllose Varianten von Whirlpools, die gänzlich unterschiedlich sein können und durch ihre Vielfältigkeit noch so manchen überraschen werden. So gibt es beispielsweise die wahrscheinlich einfachste und zudem billigste Variante eines sprudelnden Wasserbeckens: Eine Matte, die es oft in diversen Discountern zu günstigen Preisen gibt, und die durch ein kleines Gebläse Luftblasen erzeugt, die damit an das Sprudeln eines Whirlsystems erinnert. Auch dies ist dem Namen nach ein Whirlpool und damit für den Laien kaum etwas anderes als ein gängiger Pool, wie er in Fachgeschäften verkauft wird. Der Kunde assoziiert mit dem Begriff Whirlpools etwas Positives und Luxuriöses, was natürlich von Händlern und Herstellern als gern gesehenes Fressen in Verkaufsgespräche mit eingebaut wird.

So sollte sich der Kunde selbst vorher schon einen Überblick über den vielfältigen Markt der Whirlpools und deren Varianten verschafft haben. Die meisten Menschen verstehen so zum Beispiel unter den Begriffen Whirlpool, Jacuzzi, Whirlwanne oder Aqua-Trainer immer das Gleiche: Ein mit warmem Wasser gefülltes Becken, das durch ein angenehmes Sprudeln einen hohen Entspannungsfaktor hat. Doch natürlich weisen diese Geräte grundlegende Unterschiede auf: Im Grunde genommen werden Whirlpools heute mit Whirlwannen gleichgestellt, eine Unterscheidung fällt hierbei ohnehin schwer. Viele Händler sehen einen Unterschied in der Größe und verkaufen nach diesem Prinzip ihre Geräte an den Kunden. Ein Jacuzzi ist eigentlich das absolut Gleiche wie ein Whirlpool, doch ist er zu einem Synonym für amerikanische Sprudelbecken geworden. Jacuzzi ist eine Marke aus Amerika, die längst zum Eigennamen geworden und auf der ganzen Welt berühmt ist, nicht zuletzt wegen ihres Namensgebers Roy Jacuzzi, der im Allgemeinen als der Erfinder des heute bekannten Whirlpools gilt.

Die neueste Errungenschaft in Sachen Whirlsysteme sind die sogenannten Aquatrainer, die dem landläufigen Fitnesstrend entgegenkommen und besonders sportliche Nutzer ansprechen. Die Größe der Geräte erlaubt es, beispielsweise Wassergymnastik in ihnen zu betreiben. Außerdem kann man durch einen künstlich erzeugten Gegenstrom auf der Stelle schwimmen, was vergleichbar ist mit einem Laufband, auf dem man auch auf der Stelle joggt.

Ergänzt werden diese Funktionen natürlich durch die gängigen Sprudelfunktionen und Düsen, die ein klassischer Whirlpool auch besitzt. All diese Systeme fallen nur dem Namen nach alle in den Bereich der Whirlsysteme und haben außerdem die Gemeinsamkeit, sich schon fest auf dem Markt der sprudelnden Becken etabliert zu haben. Daher sind diese Systeme auch die mit am meisten verkauftesten ihrer Art in der ganzen Welt. Aus diesen Gründen ist Whirlpool auch nicht gleich Whirlpool und ein genaues Beschäftigen mit den verschiedenen Arten ist sinnvoll und wird sich als dankend erweisen.

Da ein entspannendes Whirlsystem ja nicht nur der Wellness dient, sondern sich auch als Therapiemöglichkeit bei diversen und weit verbreiteten Volkskrankheiten erweisen kann, sollte das Gerät möglichst exakt auf seinen Nutzer abgestimmt sein. Dabei ist es schwierig, sich ein möglichst ideales Modell aus dem riesigen Sortiment an Pools herauszupicken. Einfacher wird es, wenn man seine persönlichen Anforderungen, die man an seinen Whirlpool stellt, kennt und damit die Ausstattung des Gerätes individuell gestalten kann.

Der Erholungsfaktor in einer Sprudelwanne steigt beispielsweise, wenn man als Besitzer seine optimale Sitzposition gefunden hat. Diese sollte man schon vor dem Kauf durch das Probesitzen in diversen Wannen testen. Außerdem ist auch die Stärke der Düsen ein entscheidender Punkt, der beträchtlichen Einfluss auf das Wohlfühlen hat. Auch weitere Zubehörteile sollten einzeln begutachtet und getestet werden, um sich am Ende den Traum vom eigenen Whirlpool erfüllt zu haben und nicht jahrelang unzufrieden zu sein. Grundlegend gibt es jedoch noch viele andere Unterschiede unter den Whirlsystemen, bei denen oben genannte Punkte aber immer beachtet werden sollten, um ein Leben lang Freude am eigenen Gerät zu haben.

So sind natürlich auch Außenpools erhältlich, die heute gern und sehr oft verkauft werden, da ein Bad unter freiem Sternenhimmel natürlich Entspannung pur bedeutet. Doch auch für den Badespaß im Garten oder auf der Terrasse gibt es bestimmte Punkte, die beachtet werden müssen. So sind zum Beispiel so genannte Portable Spas, also transportierbare Pools, die verrückt werden können, weniger zu empfehlen, da sie nicht dauerhaft und fest installiert werden können und unnötigen Aufwand verursachen. Hat man sich nun für einen Whirlpool entschieden, der dauerhaft im heimischen Garten mit in der Natur dauerhaft Freude bereiten soll, sind hier einige wenige Dinge zu bedenken, wie beispielsweiese bei der Isolierung. Diese sollte aus verschiedenen Gründen äußerst gut sein. So ist ein langes Bad zu kalten Jahreszeiten in einem schlecht oder gar nicht isolierten Whirlsystem nicht zu genießen, da Kälte leicht in das Wasser kriechen und den Badespaß gänzlich verderben kann. Hochwertige Whirlpools, die meist schon von Anfang an und ohne Umschweife tolle Isolierungen aufweisen, haben den Vorteil, dass man das Wasser auch für lange Zeit ohne lästiges Auswechseln im Pool lassen kann, vorausgesetzt, eine entsprechende regelmäßige Wasseraufbereitung wird betrieben.

Das Wasser bleibt hierbei dennoch immer auf einer angenehmen Temperatur und für ein Bad im hauseigenen Pool müssen keine großartigen Planungen oder Vorbereitungen getroffen werden, da das Gerät tageszeitunabhängig jederzeit nutzbar ist. Bei Wintereinbruch liegt die Entscheidung, ob der Pool weiterhin verwendet werden soll, jedoch beim Besitzer, da die Beheizung des Gerätes bei Temperaturen um den Nullpunkt einen hohen Energieverbrauch aufweist. Grundsätzlich ist ein Badegang bei Schnee jedoch möglich und als absolut entspannendes Wellnessvergnügen nicht zu unterschätzen. Im Sommer jedoch, wie seltsam das auch klingen mag, könnte die Nutzung des Whirlpools dagegen etwas kritisch werden, da extreme Hitze dem Wasser nicht gut tut, besonders, wenn es für lange Zeit ohne Wechsel in der Wanne steht. Hier liegt die Entescheidung, ob man nun entweder den Luxus des Sprudelbades in Anspruch nehmen und die damit verbunden vermehrte Arbeit in Kauf nehmen will, oder eben nicht.

Eine nette Spielerei, die entspannte Stunden im heimischen Whirlpool noch angenehmer erscheinen lässt, sich beispielsweise das Umfunktionieren des Gerätes zu einer Wasserbar, die sogar kleine Partys im sprudelnden Nass zulässt. Solche Zusätze lassen sich auch nachträglich einbauen, einzige Voraussetzungen sind ein Whirlpool, der Platz für mehrere Personen hat und eine breite Ablagefläche, um den schwenkbaren Tisch einbauen zu können. Außerdem gibt es Möglichkeiten, luxuriöse Kleinigkeiten wie zum Beispiel Fernseher zur Unterhaltung mit einzubauen. Zum wahren Alltagsprodukt wird der Whirlpool, wenn man sich ein Gerät anschafft, das auch ohne Probleme als Badewanne ohne Sprudel benutzt werden kann, In diesen Fällen können auch Badezusätze benutzt werden, ohne, dass die Düsen dabei Schaden davontragen würden. Es besteht seit einigen Jahren sogar die Möglichkeit, das Bad im Whirlpool durch eine angebaute Dusche noch hygienischer zu gestalten, indem vorher der Alltagsschmutz entfernt werden kann. Dies sind natürlich reine Luxuszusätze, wobei jeder Interessierte sich vor dem Kauf selbst überlegen sollte, wie weit er gehen möchte und ob diese Kleinigkeiten für ihn persönlich nötig sind oder ob er sie sich leisten möchte.

Bei einer Anschaffung aus gesundheitlichen Gründen ist jedoch empfehlenswert, sich mit den zwei grundlegenden Funktionsweisen von Whirlpools zu beschäftigen. So gibt es Systeme, die mit Luft arbeiten, die zweite Variante arbeitet mit Wasser. Genauer betrachtet ergeben sich dadurch einige relevante Unterschiede. Eine sanftere Massage ergibt sich unter allen Umständen aus den Düsen eines Luftsystems, da hierbei Luft angesaugt wird, die anschließend in den meisten Fällen noch erwärmt wird, um danach durch die empfindlichen Düsen der Geräte in das Wasser des Beckens geblasen wird und dort den Sprudeleffekt hervorruft. Oft lässt sich bei Pools, die mit einem solchen Luftsprudel arbeiten jedoch auch der Druck manuell einstellen, sodass auch eine stärkerer Massage möglich wird. Außerdem können der Luft in vielen Fällen auch spezielle Aromastoffe zugegeben werden, die eine Entspannung mit allen Sinnen gewährleisten.

Bei einem Whirlsystem, das mit Wasser und ohne Luftstrom arbeitet, läuft der Vorgang im Grunde genommen ganz ähnlich ab. Der einzige Unterschied ist nur, dass bei solchen Geräten Wasser aus dem Becken selbst angesaugt und mit entsprechendem Druck wieder in den Whirlpool zurückgepumpt wird, um einen angenehmen Massagestrom zu erzeugen. Dieser ist folglich etwas stärker als bei einem Luftsystem, wird jedoch von Personen, die an Verspannungen oder Wirbelsäulenproblemen leiden, als entspannender und hilfreicher bei einer Therapie empfunden. Dies lässt sich wohl am besten dadurch erklären, als dass durch das System mit Wasser eine etwas genauere und punktuellere Massage möglich ist, die gezielt die Leiden des Nutzers angeht. Insgesamt kann man sagen, dass man eigentlich bei beiden Systemen nicht von einem guten oder einem schlechten sprechen kann, da beide etwa gleiche Leistung bringen können. Voraussetzung ist hierbei nur ein qualitativ hochwertiges Gerät, das eine individuelle Einstellung des Drucks und der Stärke zulässt. Beliebt ist heute bei den meisten Kunden im Übrigen eine Kombination aus einem Luft- und einem Wassersystem, da man damit je nach eigenem Bedarf eine sanftere oder auch eine stärkere Massage einstellen kann.

Wichtiger Hinweis Alle Angaben dieser Webseite können trotz aller Sorgfalt nicht als verbindlich gelten und erfolgen unter Irrtumsvorbehalt. Die Informationen können nur zur ersten allgemeinen Orientierung dienen. Auch können die Informationen keinesfalls ein Fachgespräch mit einem Arzt oder Apotheker ersetzen und können auch keine Grundlage für eine Eigenbehandlung sein. Bitte suchen Sie bei Bedarf im Interesse Ihrer Gesundheit einen geeigneten Fachmann zwecks weiterführender und individueller Beratung auf.


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